Ein Kraftakt zur Fachkraft.

Surprise, surprise: Jetzt fehlen uns plötzlich die Fachkräfte! Völlig unabhängig von Branchen und Ausbildungs fehlen in Deutschland überall die helfenden Hände.

Auch wir wissen nicht, wo sie alle hin sind. Aber so ganz unvorhersehbar kam das nun auch nicht. Schon seit Jahrzehnten spricht man über das Thema, aber wirklich viel passiert ist nicht. Eine ähnliche „Überraschung“ wie das mit dem Plastik in den Weltmeeren. Ein kollektives Versagen oder Wegsehen? Ja. Wir im IDEENHAUS nehmen die Ausbildung sehr ernst und das mag für das eine oder andere junge Talent auch schwierig sein, aber wir wollen auch im Kleinen etwas bewegen und bilden junge Talente wirklich intensiv aus.

Aber warum kann das Deutschland nicht flächendeckend? Warum bekommen wir den Kinderkrippen-Platz-Mangel nicht in den Griff oder die Schul-Initiativen? Warum verlassen immer noch junge Menschen in Deutschland die Schule ohne Abschluss? Hier hätten wir sehr viele Fragen, aber hören an dieser Stelle auf, denn es macht uns so wütend, da sich beim Thema Fachkräfte-Mangel so wenig getan hat.

Fachkräfte in Deutschland werden immer seltener

Ehrlich, es muss sich wirklich viel ändern, damit Deutschland nicht den Anschluss verliert. Laut dem HeyIndex der Talent-Plattform HeyJobs gibt es aktuell nicht einmal mehr eine aktiv suchende Fachkraft pro offener Stelle. Dabei beruft sich HeyJobs auf Daten der Bundesagentur für Arbeit, GoogleTrends und daraus abgeleiteten Schätzungen. Der Wert liegt damit auf einem Allzeit-Tief mit weiter sinkender Tendenz. Die Zahl der offenen Stellen steigt hingegen immer weiter an. Eine ungesunde Schere, die wir hier beobachten können, die fatale volkswirtschaftliche Folgen haben kann.

Mit mehr Attraktivität und Relevanz gegen die Herausforderungen des Fachkräfte-Mangels

Erst im August hatten wir – damals mit dem Markt für Auszubildende im Sinn – über die Herausforderungen im Recruiting geschrieben. Eine bereits damals beschriebene Lösung haben wir unter dem Stichwort „Relevanz“ artikuliert. Es gehe also nicht ausschließlich um die höchsten Löhne und Gehälter, sondern um den Sinn im Job. Auch für Fachkräfte gibt es natürlich verschiedene Hebel, um eine Stelle attraktiv zu machen.

Von der Job- zur Sinnsuche

Das Gehalt spielt dabei natürlich eine Rolle. Je mehr Verantwortung man für seine Familie trägt, desto wichtiger ist natürlich auch Sicherheit. Daneben gibt es aber auch immer mehr Marken, die aus der Jobsuche eine Sinnsuche machen und somit relevant für Bewerberinnen und Bewerber werden. Im Vordergrund steht der Higher Purpose. Warum sollte ich für meinen Arbeitgeber jeden Tag wieder aufstehen und zur Arbeit geben? Stehe ich denn überhaupt für meinen Arbeitgeber auf oder für ein höheres Ziel?

Macht Sinn!

Marken, die es schaffen, dem Job einen Sinn über das reine erwirtschaften eines finanziellen Auskommens hinaus zu geben, werden mit Sicherheit auch die besseren Chancen im Kampf um Fachkräfte haben. Langfristig werden diese Brands dann auch die erfolgreichen sein, denn gerade Fachkräfte sind ein enorm wichtiges Asset, das starke Unternehmen ausmacht.

Denn eine gut geführte Marke strahlt durch das Feuer, das ihre Mitarbeitenden entfachen. Und dieses Feuer brennt um ein vielfaches heißer, wenn die Menschen Feuer und Flamme für den Sinn der Unternehmung sehen.

Was bedeutet das für mich und meine Marke?

Jede und jeder, die Personal für ihr Unternehmen suchen, sollten sich also im Klaren sein, was man den Kandidaten denn wirklich bieten kann. Gibt es denn ein echtes Bekenntnis zu einem sinnvollen Tun? Passt meine Marke und ihre Werte auch zu dem Werteset der Kandidatinnen und Kandidaten auf dem Markt? Wo finde ich denn eigentlich diejenigen Menschen, die an das gleiche glauben und für das gleiche brennen? Bei diesen Gedanken hilft es, sich wirklich intensiv Gedanken zur eigenen Marke zu machen und potentielle Bewerberinnen und Bewerber definitiv mit in die Zielgruppen aufzunehmen. Hand aufs Herz: wer kennt es nicht? Insbesondere auf Websites verschwindet das Karriere-Portal oftmals im Footer oder im allerletzten Menüpunkt. Nur dann, wenn es wirklich brennt, gibt es mal einen Störer auf der Startseite. Marken sind für Menschen da, also stellen wir sie doch einmal in den Mittelpunkt!

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Marion Endres

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