Stil­si­cher durch den Sommer


Schuh­werk im Sommer: Wir haben die do’s and dont’s für euch zusam­men­ge­fasst!

Der wun­der­ba­re Sommer wirft immer wieder Stil­fra­gen auf. Wie viel Erleich­te­rung darf man dem Fuß bei 34 Grad Cel­si­us ver­schaf­fen, und was ist für das Umfeld zumut­bar?

Eine Mini-Typo­lo­gie

Bir­ken­stock:

In den 1980er als Öko-Schlap­pen gebrand­markt, haben Heidi Klum und andere die Fuß­ver­wöh­ner lauf­steg­taug­lich gemacht. High-End Fashion prä­sen­tiert von Stars hat das Image als Öko-Bequem-Lat­schen fast aus­ge­merzt. Bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren eine pas­sen­de Wahl. Schmei­chelt dem Fuß und bietet viel Frei­heit.
Daumen hoch, aber nur ohne Socken.

Flip Flops:

Die all­jähr­li­che Dis­kus­si­on: Sind Flip Flops im Office erlaubt?
Wenn einem die Hitze im Büro nicht schon den letz­ten Nerv raubt, dann tut es der Kol­le­ge mit seinen Flip Flops. Wer Flip Flops sagt, sagt auto­ma­tisch schlurf, schmatz, flip und flop. Eine unver­wech­sel­ba­re Geräusch­ku­lis­se. Klingt irgend­wie nach mega-ent­spannt und nahe am Schul­ter­zu­cken. Die glei­chen Kol­le­gen surfen wäh­rend einem per­sön­li­chen Gespräch durch ihr Insta­gram Profil und ant­wor­ten instink­tiv mit „ja, stimmt. Ich werde dar­über nach­den­ken“. Ver­trägt man so viel Cool­ness im Office-Umfeld? Auch da wäre noch der freie Blick auf Details der mensch­li­chen Phy­sio­gno­mie (unge­pfleg­te Männ­erfü­ße!!!). Will man das? Eher für die Beach­bar geeig­net.
Daumen runter.

Crocs:

Kein Pan­tof­fel­held
Wie prak­tisch, sagen Mehr­fach-Mütter und Väter, die gerne am Fei­er­abend im gepfleg­ten Rasen ihres Rei­hen­hau­ses ein paar Blät­ter auf­fe­gen. Wie unglaub­lich häss­lich, sagen sehr, sehr viele Men­schen, denen eine Grun­d­äs­the­tik im Leben wich­tig ist. Hinter der Her­kunft des Designs steht immer noch ein Fra­ge­zei­chen. Die opti­sche Nähe zu hol­län­di­schen Klom­pen ist nicht zu leug­nen, aber auch keine Ent­schul­di­gung. Die Füße im Hoch­som­mer in Plas­tik zu packen wirft ein ganzes Spek­trum an Fragen auf. Dazu befragt man am besten einen pas­sio­nier­ten Träger von Veja Snea­k­ern, die sind näm­lich nicht nur nachhaltig, einige davon sogar vegan.
Daumen runter.

Snea­k­ers aus oder mit Mesh Mate­ri­al:

Snea­k­er sind salon­fä­hig. Die Wahl des Modells macht den Unter­schied. Von über­züch­te­ten Son­der­edi­tio­nen mit Num­me­rie­rung bis zu schlich­ten Chucks. Alles kann, nichts muss, nur rote Schuhe zum Anzug, die gehen gar nicht. Zum luf­ti­gen Ladies-Outfit sind Snea­k­ers ohne­hin längst in der Office-Welt ange­kom­men. Ein hoch auf den Snea­k­er. Dank ihm müssen wir uns mit den hohen Hacken nicht mehr die Füße zer­stö­ren. Snea­k­er aus Mesh-Mate­ri­al brin­gen ein zusätz­li­ches Plus in puncto Luft­zir­ku­la­ti­on. Je luf­ti­ger, desto besser an langen Büro­ta­gen. Eine Augen­wei­de für jeden Kenner und für die Übri­gen ein leises Schuh­werk.
Daumen hoch.

Loafer aus Wild­le­der:

Gerne getra­gen von Top-Mana­gern und Bera­tern, die sich nicht in die Nie­de­run­gen der Snea­k­er­trä­ger hinab bewegen wollen oder Kunden im vollen Old-school Outfit begeg­nen müssen (also Kostüm oder Hemd, Kra­wat­te, Jackett). Da ver­zich­tet Mann schon mal auf seine rah­men­ge­näh­ten Oxfords und wählt, lässig wie ein Ita­lie­ner, die Wild­le­der Loafer stil­si­cher in dun­kel­blau. Die ganz Muti­gen unter ihnen tragen sie sogar ohne Socken.
Daumen hoch

Apro­pos Socken:

Ein Hin­weis, der ganz beson­ders in Deutschland wich­tig ist (im Aus­land gelten Deut­sche als Socken­trä­ger in San­da­len): Wenn ihr Füß­lin­ge (das sind ganz, ganz kurze Socken) tragt, dann bitte so, dass sie NICHT aus dem Schuh her­aus­schau­en.

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Marcel Olek

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