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Attraktivität > Bekanntheit

Das Seitenbacher Müsli: Jeder kennt es. Der sympathische Schwabe, der den Markennamen öfter wiederholt als Bill Murray den Tagesablauf in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Um Bekanntheit müssen sich die Brand-Manager bei Seitenbacher keine Gedanken machen, oder vielleicht doch, jetzt da die klassische Radiowerbung doch stark wankt.

Versteckte Preiserhöhungen schrecken Verbraucher ab

Das viel größere und akutere Problem hat die Marke aber mit der Attraktivität. Preiserhöhungen für „Neuprodukte“, die quasi die gleichen Rezepturen besitzen wie die bestehenden und das auch noch in kleineren Verpackungen?! Kein Wunder, dass die Verbraucher auf die Barrikaden gehen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat im Rahmen ihrer alljährlichen Verbraucher-Umfrage dann folgerichtig Seitenbacher zur Mogelpackung des Jahres gekürt. Von den über 20.000 Teilnehmern hat über die Hälfte für die Marke aus Schwaben gestimmt, die damit in guter Gesellschaft mit Marken wie Miracoli („Sieger“ des Vorjahres) ist.

Da wird es nicht reichen, einfach nur die immergleichen Spots mit der maximalen Penetration des Markennamens zu buchen, auch wenn es im HomeOffice bestimmt oft Müsli gibt. Vielleicht können ja die Mainstream-Individualisten von MyMuesli davon profitieren.

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Marion Endres

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