E-Sports: Globale Faszination und big money. Wo sind die Frauen?


Frauen müssen sich auch in den E Sports behaupten.

Dass Frauen mit Pferdeschwänzen Fußball spielen können, ist seit der Commerzbank Werbung für die Fußball WM der Frauen klar. Lang erwarteter Respekt und Anerkennung für die Profi-Sportlerinnen! Doch wie sieht es mit der weiblichen Präsenz in der Domäne E-Sports aus?

Während für Viele Fußball primär im Fernsehen, im Stadion und im heimischen Klub stattfindet, existiert parallel zu dieser klassischen Welt eine riesige globale E-Sports Community, die auch für Fußball brennt. 500 Millionen E-Sports Fans gibt es weltweit und der jährliche Umsatz der Branche wird auf 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt (dazu gehört allerdings nicht nur Fußball). Streamer brechen alle Rekorde, wenn sie gemeinsam mit Superstars wie Drake in ihren interaktiven Shows zocken. Die statischen Stadion-Kommentatoren beim klassischen Fußball wirken dagegen eingestaubt. Ohne jemals einen Ball mit dem Fuß getreten zu haben, werden Nerds die nächsten Topsportler.

Fast die Hälfte der Gamer in Deutschland sind weiblich

Auch in der E-Sports Welt müssen sich Frauen noch Bedeutung verschaffen, denn aktuell werden die Weltranglisten von Männern angeführt. Dabei mangelt es nicht an Interesse:

Immerhin fast die Hälfte der Gamer in Deutschland sind weiblich, das sind knapp 16 Millionen.

Dennoch spielt nur ein Bruchteil von ihnen auf Profi-Level, und im Bereich der Sportsimulatoren, wie FIFA oder NBA2k, mangelt es an Frauen. Im Frühjahr wurde die erste Frau überhaupt in der E-Sport Liga der NBA gedraftet. Doch mit Events wie dem GIRLGAMER Esports Festival, zeigt man Präsenz. Es wurde 2018 als bestes E-Sports Event ausgezeichnet.

Frauen und Männer in einer Liga? Kein Problem!

Es gibt nicht allzu viel Gutes an der FIFA, mit einer Ausnahme: Beim FIFA eWorld Cup dürfen Frauen und Männer in der gleichen Liga spielen. Physische Voraussetzungen sind in der virtuellen Welt außer Kraft, nur Reaktion und Fingerfertigkeit zählen. Keine Frauen WM, sondern WM für alle!

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Marion Endres

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