Tage­buch-Ein­trag #4: Gebt mir Zei­chen

Mein Prak­ti­kum im IDEENHAUS ist zei­chen­stark!

Das kann man von meinem rest­li­chen Auf­ent­halt hier in Nürn­berg aller­dings nicht behaup­ten.


Feh­len­de Zei­chen …

Obwohl ich zur­zeit aus­schließ­lich zu Fuß unter­wegs bin, ist mir beson­ders im Stra­ßen­ver­kehr auf­ge­fal­len, dass es an klaren Zei­chen fehlt. Warum gibt es hier denn keine Zebra­strei­fen? Mehr als einmal kam es schon bei­na­he zu Kol­li­sio­nen mit Fahr­rad­fah­re­rIn­nen. Dafür gibt es nur zwei Erklä­run­gen:

1. Ich habe als Nicht-Orts­kun­di­ge keinen Dunst, wo ich gehen darf.
2. Nicht nur ich, son­dern auch die Ein­hei­mi­schen kennen sich nicht aus.

Es gibt aber eine Sache, die mich noch mehr irri­tiert. Die Fuß­gän­ger­am­peln blin­ken nicht?!In Öster­reich wird man näm­lich gewarnt, bevor auf Rot umge­schal­tet wird. Was ganz hilf­reich ist, wenn man nicht unter die Räder kommen möchte.


… und nichts­sa­gen­de Zei­chen

Nicht nur das Bewegen in der Stadt wird zur unge­ahn­ten Her­aus­for­de­rung, son­dern auch der wöchent­li­che Lebens­mit­tel­ein­kauf. Das erste Pro­blem ist hier schon einmal die Wahl des rich­ti­gen Super­markts. Norma, Netto, Kauf­land, Rewe und Co. gibt es in Öster­reich nicht. Dem­entspre­chend habe ich weder was das Sor­ti­ment noch das Preis­ni­veau betrifft ein Bild von diesen Geschäf­ten. Mein erster Ein­kauf ging dann zu Kauf­land.

Im Nach­hin­ein betrach­tet war das wohl nicht die beste Ent­schei­dung. An Aus­wahl­mög­lich­kei­ten man­gel­te es natür­lich nicht, aber die vor­han­de­nen Marken waren bei mir nur ein „?“. Marken helfen bei der Ori­en­tie­rung – ja, so viel habe ich im Stu­di­um und im IDEENHAUS auch schon mit­be­kom­men. Aber erst jetzt wird mir bewusst, wie sehr. Nor­ma­ler­wei­se finde ich inner­halb von Sekun­den das Lieb­lings­jo­ghurt im Regal und weiß, dass es bio und regio­nal ist. Hier fange ich erst einmal an Eti­ket­ten zu lesen, um zu wissen was ich über­haupt kaufe.nheimischen kennen sich nicht aus.

Mal sehen, welche deut­schen Marken es schaf­fen, in den nächs­ten Mona­ten meine Lieb­lin­ge zu werden …

Bis dahin baba und bis nächs­te Woche!

Foto von Austin Chan auf Uns­plash

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Marion Endres - Inhaberin IDEENHAUS

Marion Endres

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